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Markensoziologie
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Markensoziologie
von: Alexander Deichsel
Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, 2004
ISBN: 9783871508493
250 Seiten, Download: 1765 KB
 
Format:  PDF
geeignet für: Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen PC, MAC, Laptop

Typ: B (paralleler Zugriff)

 

 
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Kurzinformation

Ihre Marke hat es verdient, dass Sie jedes Jahrbuch Markentechnik lesen! Seit 1995 finden Markenverantwortliche aus allen Branchen im Jahrbuch Markentechnik das aktuelle Wissen zum Thema Marke. Im vorliegenden Band geben wieder mehr als zwei Dutzend Beiträge internationaler Autoren aus Praxis und Wissenschaft profunde Auskunft zu diesem wohl wichtigsten Wirtschaftsmotor und seinem nachhaltigen Einsatz.

Vorwort

Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht die Marke. Sie ist üblicherweise Gegenstand der Wirtschaftswissenschaften. Dieses Buch will zeigen, inwiefern sie ein ökonomisch erfolgreicher Sachverhalt wird, wenn sie auch als soziales Beziehungssystem verstanden und entsprechend organisiert worden ist. Deshalb wird hier eine Soziologie der Marke vorgelegt.

Markenkraft ist das Ergebnis einer langen Kette verlässlicher Vereinbarungen und guter Erfahrungen zwischen Unternehmern und Lieferanten, zwischen Herstellern und Händlern, zwischen dem Verkaufspersonal, der Werbung und den Kunden und noch vielen anderen Akteuren. Ihre jeweiligen Leistungen spielen in diesen Erfahrungen die entscheidende Rolle.Wenn zwischen all diesen Beteiligten in Bezug auf einen spezifischen Leistungszusammenhang förderliche und dauerhafte Beziehungen das tägliche Handeln prägen, ist Markenkraft entstanden und mit ihr der entscheidende Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens. Die Soziologie erlaubt es, dieses Beziehungsgefüge so zu beschreiben, dass dem Markenverantwortlichen seine Handlungen im Tagesgeschäft von den sozialen Ursachen und Wirkungen her verständlich werden.

Zu diesem Zweck wird der Leser zunächst mit den soziologisch grundlegenden Einsichten in das Markensystem vertraut gemacht (1. und 2. Kapitel). Das Erfolgsprinzip Selbstähnlichkeit (3. Kapitel) steht in der Mitte von Buch und Sache: Wer die Theorie scheut, kann hier einsteigen. Er erfährt, wie sich der Erfolg gut geführter Marken erklärt, wenn man die Soziologie zu Rate zieht. Schließlich geht es um das tagesgeschäftliche Führen der Marke (4. und 5. Kapitel). Auf diesem Feld kann die Soziologie die dem Markenverantwortlichen vertrauten Instrumente so vorstellen, dass er sie von ihren sozialen Voraussetzungen her versteht und auf diesem Weg zusätzlich in die Lage versetzt wird, sie mit neuen Einsichten auf die Stärkung der Markenkraft auszurichten.

Die Entwicklung der Markensoziologie ist aus meiner Zusammenarbeit mit Unternehmern und Markenverantwortlichen hervorgegangen. Ihre Problemfelder und Aufgabenstellungen, ihre Erfolge und Misserfolge lenkten mein sozialphilosophisches Interesse an Kultursystemen auf das Leben von Wirtschaftskörpern und ihre alltäglichen Kämpfe. Im Gestaltsystem der Marke erkannte ich zunehmend jenen Gegenstand, für dessen Führung die Soziologie wichtige Parameter an die Hand gibt.

Im 1993 gegründeten Institut für Markentechnik Genf konnten die dafür notwendigen Erfahrungen und Wissensbestände auf originäre Weise zusammengeführt werden. Meine Forschung und Lehre an der Universität Hamburg verbanden sich hier mit Beratungsaufträgen von Unternehmen aus über vierzig Branchen zu einem weltweit einzigartigen Wirkungsort der markentechnischen Wirtschaftsberatung. Von meinen besten Schülern konnte ich viele für die Mitarbeit gewinnen und der Gründungsidee der Genfer Initiative den soziologischen Akzent hinzufügen: hinter den Spielarten des Markenaufbaus jene Gesetzmäßigkeiten wissenschaftlich zu veranschaulichen, die Kundschaftsbildung hervorbringen und sichern.

In diesem Sinne versteht sich die hier vorgelegte Untersuchung als wissenschaftliche Ergänzung der vorliegenden Literatur zur Markenführung aus der Genfer Schule.Wer die Natur entfalten will muss ihre Gesetze kennen. Deshalb gilt auch für die Markentechnik: Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie. Konzept und Praxis des Instituts für Markentechnik Genf empfehlen sich interessierten Lesern nun als eine geschlossene Referenz.

Alexander Deichsel, Neujahr 2004
Institut für Markentechnik Genf



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